Tour 2003

1. Tag 28.06.2003 Unsere Jubiläums-Tour

Die Entenjäger fahren am 28. Juni um 07:15 Uhr wie gewohnt von Breitscheid los. Gerdi stößt aufgrund der Abiturfeier seiner Tochter erst am Abend dazu. Peter, der aus Freiburg anreist wird in Holzkirchen dazukommen.

Schon um 08:20 Uhr große Aufregung. Helmut (Vanucci) platz bei Alzenau mit Tempo 160 km/h der Hinterreifen. Äußerst kurios, da die Maschine erst zwei Jahre alt ist und 1.700 km gelaufen hat. Glücklicherweise befindet sich in unserer Nähe eine DEA-Tankstelle, wo uns der nette Besitzer (noch mal ein extra Dank an Egon Wissel) gerne weiterhilft und uns mit einem Anhänger zu einer nahegelegenen Reparaturwerkstatt fährt. Nach vielen Telefonaten und Suchen im Internet finden wir auch wahrhaftig die benötigte Reifengröße ,immerhin 200 ! in Hanau.

Nach über drei Stunden Aufenthalt kann unsere Urlaubsfahrt weitergehen und wir treffen dann doch sicher um 16:30 Uhr an unserem Tagesziel, dem Pass Thurn an. Aufgrund des längerem Zwangsaufenthaltes konnten wir die geplante Tagestour leider nicht so fahren wie ursprünglich geplant. Die Anreise verlief somit über die Autobahn München/Kufstein und von dort Landstraße nach Kitzbühel und schließlich auf Pass Thurn . Tagesetappe 640 km

2. Tag 29.06.2003

Wir starten um 09:30 Uhr. Die Fahrt geht über Mittersill auf die Gerlosplatte , dann durch das Zillertal bis kurz vor Innsbruck. Geplant war die weiterfahrt über Axamer Lizum nach Küthai ins Ötztal  und von dort weiter über das Timmelsjoch Richtung Südtirol. Leider misslingt der Versuch die genaue Strecke Richtung Ötztal ausfindig zu machen. (Danke Gerdi !) Wir schaffen noch die Strecke nach Küthai, allerdings etwas später am Nachmittag und so beschließen wir dann den weiteren Weg über die alte Brennerstraße nach Sterzing und von dort nach Pfalzen zu nehmen. An der alten Brennerstraße wurden Hartmut und Ottmar von der Polizei angehalten und mussten 42,00 € bezahlen (21,00 € wegen überhöhter Geschwindigkeit in der geschlossenen Ortschaft und 21,00 € wegen des Überfahrens einer durchgezogenen Linie) Selbst Schuld ! Macht Man(n) ja auch nicht ! Es trägt aber zur allgemeinen Erheiterung bei. Die Ankunft in Pfalzen um ca. 17:15 Uhr, Tagesetappe ca. 380 km.

Aufgrund der Tatsache, dass die Entenjäger nun mehr zum 10. Mal in Folge unser Lieblingshotel „Kristall“ in Pfalzen aufsuchen, empfangen uns Traudel, Manni und Cindy mit einer tollen Überraschung. Es gibt Schinkenplatte, Aperitifs und den original Entenjäger Hauswein mit extra Enten Logo (Danke noch mal war echt eine super Idee ) Wegen dem schönen Wetter lassen wir den Tag auf der Terrasse und später noch an der Bar ausklingen. 

3. Tag 30.06.2003

Wir sind mittlerweile seit zwei Tagen unterwegs, sind sehr viel gefahren und beschließen deshalb heute mal eine kleine Tour zu machen, um uns später noch am Issinger Weiher zu erfrischen.

Wir fahren von Brixen Richtung Lühsen und von dort auf das Würzjoch .Von dort  rund um den Hausberg von Brixen, dem  „Plose“. Weiter gehts nach St.Virgill am Kronplatz und über den Furkelpass nach Brunnek und wieder zurück.

Tagesetappe ca 160 km

4. Tag 01.07.2003

Heute am Dienstag geht es über Brunnek nach Toblach, von dort Richtung Cortina an den Missorinasee (am Fuße der drei Zinnen) wo wir unser diesjähriges Gruppenfoto machen. Von dort über den Pass Tre Crocci nach Cortina. Weiter geht die Reise der Sellarunde über den Falzarego, dem Pass Giau, Pass Pordoi, das Sellajoch und das Grödnerjoch wieder Richtung Pfalzen. Die obligatorische Sellatour ist einfach eine unbedingtes Muss  bei jeder unserer Reisen. Tagesetappe 130 km.

5. Tag 02.07.2003

Die Fahrt am Mittwoch führt uns von Pfalzen nach Terenten. Von dort über einen wunderschönen Pass, (wohl eher eine Straße zu Landwirtschaftlichen Nutzung) den wir in diesem Jahr zum ersten Mal fahren, hinauf auf die Kiener Alm, dem Kreuzberg .Weiter geht es über Meransen (echt schön da) nach Sterzing. Hinauf geht es auf den Jaufenpass und nach St Leonhart zur Rast im Geburtshaus Andreas Hofers . Später geht es weiter über Meran, Schenna, Hafling nach Bozen. (Tolle Strecke) Nachdem es in der Nacht zuvor ein kräftiges Gewitter gab ist es mittlerweile wieder sehr heiß geworden. Von Bozen fahren wir zurück über die Autobahn nach Brixen  und weiter nach Pfalzen. Die gesamte Tagesetappe beträgt 260 km. Einen Aufreger gab es bereits am Morgen als wir vor Terenten von Carabinieri mit der Waffe im Anschlag angehalten werden, die auf der Suche nach zwei Motorradfahrern waren, die im Nachbartal (Sand im Taufers) am Vortag eine Bank überfallen hatten. (Wir waren es NICHT!) Nach wenigen Minuten konnten wir unsere Fahrt jedoch fortsetzen.

06. Tag 03.07.2003

Die ursprünglich geplante Tour über Stallersattel und Osttirol können wir leider nicht einhalten, da zwei Motorräder in die Werkstatt nach Sterzing müssen, was leider genau in der entgegengesetzten Richtung liegt. Peter und Frank fahren deshalb schon vor der Truppe los um die Reparaturen durchführen zu lassen. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass es ein Glücksgriff war keine größere Tour zu fahren, da uns um die Mittagszeit ein gewaltiges Gewitter in Sterzing erwartet. Wir treffen uns noch kurz zum Cappuccino mit den Breitscheider Jungs ,die kurz  hinterm Timmelsjoch wohnen und fahren dann schnellstmöglich zurück ins Hotel nach Pfalzen, wo es exakt 10 Minuten nach unserer Ankunft gewaltig anfängt zu regnen. So kommen die Entenjäger zum ersten Mal in ihrer zehnjährigen Geschichte dazu, einen gemeinsamen Saunanachmittag einzulegen, der sich im Nachhinein als total entspannend erwies. Mit kühlen Getränken ausgestattet nimmt man zwischen den Saunagängen das eine oder andere erfrischende Bad im Pool und so wird auch dieser Nachmittag zu einem Erlebnis.

07. Tag 04.07.2003

Die Heimreise steht bevor. Es ist grau in grau und wir haben den ersten Regentag. Alle Entenjäger sind mit kompletter Regenmontur ausgerüstet (außer Frank natürlich , dem seid kurzem ! eine Regenhose fehlt) und so treten wir die Heimreise an. Auf dem Weg nach Hause werden wir immer wieder von Regenschauern durchnässt, sodass wir von der gesamten Strecke 750 km circa 500 km im Regen fahren müssen. Trotzdem kommen  alle wohlbehütet gegen 18:00 Uhr in Breitscheid an und nehmen wie gewohnt ein Abschlussbier im Schützenhaus zu uns und sind froh und dankbar wieder unbeschadet und heil zu Hause zu sein.

Ende ………………….(bis 2004)